Intl.NumberFormat kann Zahlen nach Sprache und gewünschtem Format darstellen. Für Währungen können dabei unter anderem Symbol und Schreibweise angepasst werden. Das Verfahren berechnet jedoch nicht automatisch aus einer fremden Währung einen fachlich gültigen Betrag in einer anderen. Diese Trennung ist wichtig, wenn eine Oberfläche Informationen aus verschiedenen Quellen zusammenführt oder dieselben Werte in mehreren Sprachen zeigt.
Betrag und Währung gemeinsam übernehmen
Eine Geldangabe besteht nicht nur aus einer Zahl. Halte fest, welche Währung die Quelle tatsächlich nennt und zu welchem Zusammenhang der Betrag gehört. Ein Preis ohne diese Zuordnung sollte nicht dadurch scheinbar eindeutig werden, dass die Oberfläche ein vertrautes Symbol dahintersetzt. Auch ein Wert aus einem Eingabefeld muss fachlich geprüft sein, bevor er dargestellt wird. Eine schöne Formatierung beseitigt keine fehlende oder falsch zugeordnete Quelleninformation.
Die Sprache für die Darstellung wählen
Die gewünschte Schreibweise kann von der Sprache der Oberfläche abhängen. Tausender- und Dezimaltrennzeichen werden nicht überall gleich gelesen. Eine Formatierungsfunktion ist deshalb sinnvoller als die selbst zusammengesetzte Mischung aus einer Zahl und einem festen Zeichen. Prüfe jedoch, welche Einstellungen deine Anwendung tatsächlich verwendet. Ein unbewusster Standard der ausführenden Umgebung kann auf einem anderen Rechner anders ausfallen als erwartet. Die Zielgruppe sollte die Darstellung verstehen können, ohne die Herkunft der Daten erraten zu müssen.
Rundung als fachliche Entscheidung behandeln
Lege fest, welche Genauigkeit in deinem Anwendungsfall dargestellt werden soll und welche Präzision für weitere Berechnungen benötigt wird. Eine gerundete Anzeige ist nicht zwangsläufig der geeignete gespeicherte Rechenwert. Dass zwei gerundete Beträge gleich aussehen, bedeutet außerdem nicht, dass die ursprünglichen Werte identisch waren. Für eine echte Währungsumrechnung werden zusätzliche Informationen und Regeln benötigt. Dazu gehören ein verwendeter Kurs und sein zeitlicher Bezug; diese Aufgabe erledigt die reine Zahlenformatierung nicht.
Unterschiedliche Fälle in der Oberfläche abnehmen
Prüfe einen gewöhnlichen Betrag, einen sehr kleinen und einen größeren Wert sowie einen fehlenden Eingangswert. Betrachte Anzeige und gespeicherte Daten getrennt. Fehlend darf nicht beiläufig als kostenlos erscheinen. Ergänze bei umgerechneten Darstellungen die tatsächlich erforderlichen Hinweise, statt ein Symbol als Herkunftsnachweis zu verwenden. Der wichtigste Unterschied bleibt einfach: Formatieren macht eine vorhandene Angabe lesbar; eine Umrechnung erzeugt nach festgelegten Regeln eine andere fachliche Angabe.
Quellen & Aktualität
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