Ein Name kann zwei verschiedene Aufgaben haben
Du planst ein kurzes Vorstellungsvideo für ein erfundenes Projekt. Der Projektname soll im gesprochenen Satz vorkommen und gleichzeitig als gut lesbare Einblendung erscheinen. Bei einem ungewöhnlichen Namen stimmen Lautung und Schreibweise jedoch nicht automatisch überein. Ein Storyboard braucht dafür getrennte Hinweise. Der Storyboard-Bauer im Skrabi-Ideenlabor erstellt aus deinem Text einen einfachen Szenenplan mit Bild-, Kamera- und Tonzeilen. Er erzeugt weder die fertige Aufnahme noch eine geprüfte Aussprache.
Schreibweise und Lautung ergänzen
Notiere den Namen zunächst exakt so, wie er auf der Einblendung stehen soll. Ergänze daneben in normalen Worten, wie du ihn aussprechen möchtest. Falls du dir selbst nicht sicher bist, markiere die Aussprache als offene Rückfrage. Eine automatisch erfundene Lautung sollte nicht unbemerkt in den Aufnahmeauftrag gelangen. Für eine interne Probe genügt ein selbst erfundener Name, an dem beide Aufgaben erkennbar sind.
Übernimm die Hinweise in die passende Szene und kontrolliere die vom Helfer vorgeschlagene Aufteilung. Der einfache Plan verteilt deine Geschichte; er versteht den Namen nicht wie ein menschlicher Sprecher. Wird eine wichtige Anweisung in mehrere Szenen zerlegt oder an einer unpassenden Stelle wiederholt, bearbeite den Plan vor der Weitergabe. Halte dabei die eigentliche Erzählung und die Produktionsnotizen unterscheidbar.
Hören und Lesen getrennt abnehmen
Für die spätere Umsetzung empfehlen wir zwei Prüfungen. Höre die Tonspur ohne Bild an und kontrolliere die beabsichtigte Lautung. Betrachte anschließend die Einblendung ohne Ton: Stimmt die Schreibweise, bleibt sie ausreichend lange sichtbar und wird sie an einem kleinen Bildschirm vollständig gezeigt? Ein korrekt gesprochener Name beweist keine richtige Grafik. Umgekehrt sagt eine fehlerfreie Textkarte nichts über die Tonspur aus.
Einen brauchbaren Übergabezettel behalten
Speichere neben dem Storyboard die freigegebene Schreibweise und gegebenenfalls eine selbst aufgenommene Ausspracheprobe. Rechte an Stimmen und Namen sind vor einer realen Veröffentlichung gesondert zu klären. Der Helfer liefert hierfür eine Planungsgrundlage. Er bestätigt keine Einwilligung und erstellt keine geklonte Stimme. Wenn Bild und Ton später getrennt bearbeitet werden, verhindert die kleine Zuordnung, dass sich zwei verschiedene Fassungen desselben Namens einschleichen.
Quellen & Aktualität
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