Eine Pause vor dem Kopieren
Du hast einen Text vorbereitet und möchtest ihn in ein KI-Werkzeug einfügen. Darin stehen vielleicht noch eine echte Telefonnummer, die E-Mail-Adresse eines Kunden oder ein Hinweis auf ein Passwort. Der Datenschutz-Wächter hilft dir, vor dem Teilen kurz hinzuschauen.
Der Helfer sucht im Browser nach typischen Mustern: E-Mail-Adressen, längeren Zahlenfolgen, deutschen IBANs und einigen Wörtern für mögliche Geheimnisse. Er meldet die erkannten Arten. Er ist keine vollständige Datenschutzprüfung und erkennt nicht jede persönliche Information. Ein Name, ein ungewöhnliches Aktenzeichen oder ein vertraulicher Satz kann durch die Prüfung rutschen.
So benutzt du den Helfer
- Kopiere einen Text, den du weitergeben möchtest, in das große Feld.
- Klicke auf Private Stellen suchen.
- Lies die Meldung und suche im Originaltext nach den genannten Angaben.
- Ersetze echte Daten durch Platzhalter wie [Kontaktadresse] oder [Kundennummer].
- Prüfe die bearbeitete Fassung erneut und lies sie selbst vollständig durch.
Die Schaltfläche entfernt die Daten nicht automatisch. Du behältst die Kontrolle darüber, was du änderst. Das Werkzeug nennt vor allem die erkannten Kategorien; es zeigt keine lückenlose Liste aller Stellen.
Ein Beispiel aus dem Alltag
Du möchtest eine freundliche Antwort auf eine Kundenanfrage formulieren lassen. Für die Formulierung reicht häufig: „Eine Person fragt nach dem Liefertermin ihrer Bestellung.“ Der echte Name, die private Anschrift und die vollständige Bestellnummer sind dafür nicht notwendig.
Ersetze diese Angaben vor dem Kopieren. Wenn die Antwort fertig ist, kannst du auf deinem eigenen Gerät die bestätigten Daten wieder einsetzen. So bekommt das fremde Werkzeug nur die Informationen, die es für den Text braucht.
Auch der Link kann Inhalt enthalten
Im Ideenlabor gibt es eine Funktion zum Teilen kurzer Texte als Link. Der Inhalt steckt dabei im Link selbst. Ein solcher Link ist kein geschützter Speicher. Wer ihn erhält, kann den Inhalt lesen oder weitergeben. Verwende darum auch hier keine Passwörter und keine privaten Angaben über andere Personen.
Das gleiche gilt für heruntergeladene Textdateien. Eine Datei auf deinem Gerät ist zunächst bei dir; sobald du sie verschickst, liegt sie auch bei der anderen Person. Prüfe vor dem Versand, was wirklich nötig ist.
Was die Meldung bedeutet
„Keine typischen privaten Angaben erkannt“ heißt: Die einfachen Suchmuster haben nichts gefunden. Es heißt nicht, dass der Text garantiert unbedenklich ist. Frage bei vertraulichen beruflichen Inhalten die verantwortliche Person, welche Werkzeuge benutzt werden dürfen.
Merksatz: Erst überflüssige Daten entfernen, dann teilen. Der Helfer erinnert dich an typische Fundstellen; du liest den ganzen Text selbst.
Quellen & Aktualität
Quellen geprüft am 2026-10-01. Herstellerangaben sind als solche eingeordnet. Produktdetails können sich nach diesem Stand ändern.


